Fachkraft mit Leidenschaft für palliative Betreuung und Beratung
Wer bin ich
Mein Name ist Julia Mörschel. Ich bin seit 2001 Logopädin und arbeite seit 2007 in einem neurologischen, psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Krankenhaus. In dieser Zeit durfte ich viele Facetten menschlicher Kommunikation, Krankheitsbewältigung und Lebensbegleitung kennenlernen – von der Akutphase über die Rehabilitation bis hin zur Palliativversorgung.
Seit über zehn Jahren begleite ich zudem als festes Mitglied des Palliativdienstes der Neurologie schwerkranke und sterbende Patientinnen und Patienten. 2021 habe ich die Weiterbildung zur zertifizierten Palliative-Care-Fachkraft abgeschlossen. Darüber hinaus bin ich ausgebildete klinische Ethikberaterin und Koordinatorin für klinische Ethikberatung im Gesundheitswesen – und war maßgeblich am Aufbau des Ethikkomithees in unserem Klinikum beteiligt. Der einfühlsame Umgang mit schwierigen Gesprächen, das Finden tragfähiger Lösungen in ethische schwierigen Situationen und die Begleitung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen gehören zu meinem beruflichen Alltag. Dabei liegt mir besonders am Herzen, Menschlichkeit, Kompetenz und Ruhe in Einklang zu bringen.
Über viele Jahre bildete die Entspannungstherapie im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie einen zentralen Schwerpunkt meiner Arbeit, den ich mit großer Freude und spürbar positiver Resonanz von Patientinnen und Patienten gestaltet habe. Die Arbeit hat mich gelehrt, wie entscheidend ein achtsamer, ganzheitlicher Ansatz für das Wohlbefinden von Patientinnen und Patienten ist – und wie heilsam es sein kann, Ruhe, Vertrauen und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit zu fördern, selbst in schwierigen Phasen von Krankheit und Schmerz.
In den letzten Jahren hat sich die palliative Versorgung erfreulicherweise deutlich weiterentwickelt. Dennoch sehe ich täglich, dass gerade im ambulanten Bereich nach wie vor große Lücken bestehen – insbesondere für ältere und schwer erkrankte Menschen, die so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben möchten. Oft stehen Betroffene und Angehörige mit ihren Sorgen, Ängsten und praktischen Problemen bei der Symptomkontrolle und dem Erhalt der Lebensqualität allein da.
Mit ZePaLo möchte ich dazu beitragen, diese Lücke zu schließen – und eine verlässliche, bezahlbare Zusatzversorgung anbieten, die Menschen dort unterstützt, wo sie leben: in ihrem vertrauten Umfeld.



